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Hilfsprojekte für Bevölkerung aus dem Chemiewaffenlager-Gebiet Schutschje angelaufen

22.12.2004

 

Nur 6 km entfernt von der Stadt Schutschje und 4 km entfernt vom Dorf Kozino, Russland, liegt das grösste Chemiewaffenlager mit 5 462 Tonnen giftigen Chemikalien. Vor drei Jahren begleitete DOK-Autorin Helen Stehli Pfister Christina Bigler, Programmleiterin Sozialmedizin von Green Cross Schweiz, bei der Evaluation von Hilfsprojekten für die dort lebende Bevölkerung. Im Film "Im Schatten der Chemiewaffen" sind Begegnungen mit den Bewohnern von Schutschje festgehalten und unter welchen desolaten Umständen die Menschen dort leben müssen.

 

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Chemiewaffen-Missbrauch mittels Vernichtung schnellst möglich verhindern

16.12.2004

 

Am Parlamentgruppen-Apéro vom Donnerstag im Bundeshaus in Bern informierten Green Cross Schweiz und das Zentrum für Internationale Sicherheitspolitik (ZISP) des EDA über das Schweizer Engagement für die Chemiewaffenabrüstung in Russland.

 

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Aufruf zum Mitmachen beim 8. Internationalen Green-Cross-Jugendwettbewerb „Energie zum Leben“

18.11.2004

 

Kinder und Jugendliche sind eingeladen am 8. Internationalen Green-Cross-Jugendwettbewerb zum Thema „Energie zum Leben" mitzumachen. Als Hauptpreis, gibts 600 Schweizer Franken zur Realisierung eines ökologischen Projekts zu gewinnen. Mitmachende sind aufgefordert ihre Arbeiten nicht grösser als 50 x 70 cm, versehen mit Name, Adresse und Alter, bis am 30. April 2005 Green Cross Schweiz, Fabrikstrasse 17, 8005 Zürich, zuzustellen. Rund ums Thema „Energie zum Leben" können dies Zeichnungen, Bilder, Collagen, Fotografien oder animierte Webseiten sein.

 

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Zehn Jahre geleistete Hilfe zur Selbsthilfe - was wurde erreicht?

05.10.2004

 

Green Cross Schweiz wurde 1994 gegründet und blickt nicht ohne Stolz auf das Erreichte der bisherigen zehnjährigen Arbeit. Die junge Umweltorganisation setzt sich mit dem globalen Legacy-Programm für die Bewältigung von Folgeschäden aus Industrie- und Militärkatastrophen sowie den Altlasten des Kalten Krieges in Osteuropa, den USA und in Vietnam ein. Mit dem Programm Abrüstung verfolgt die NGO die Vorantreibung des Chemiewaffenabrüstungsprozess unter Einbezug der Bevölkerung in Russland und in den USA. Mit dem Programm Sozialmedizin wird die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, die durch chemische, radioaktive und andersartige Verseuchungen betroffen sind, angestrebt. Angesichts der Tatsache, dass die durch die Tschernobylkatastrophe ausgelöste radioaktive Belastung noch auf Jahrzehnte hinaus bleibt und Millionen von Menschen betrifft, sucht Green Cross Schweiz nach Lösungsansätzen wie die radioaktive Belastung bei den Menschen nachhaltig gesenkt werden kann.

 

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DEZA unterstützt im 2004 sozialmedizinisches Programm in Russland

13.09.2004

 

Aufgrund der trinationalen Ausrichtung des Programms Sozialmedizin für die Hilfe zur Selbsthilfe der von der Tschernobyl-Katastrophe Betroffenen unterstützt die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA neben den Therapiecamps und Mutter- und Kindprojekten in Weissrussland, der Ukraine dieses Jahr erneut auch Russland. „Am derzeit im September stattfindenden Therapiecamp in Potschep/Russland können deshalb neben 40 Kindern aus den Chemiewaffengebieten zusätzlich 42 Kinder aus einem russischen Kinderheim „Name" teilnehmen", freut sich Christina Bigler, Leiterin des internationalen Programms Sozialmedizin. Diese Kinder haben sonst nie die Gelegenheit, ihr Heim zu verlassen und an einem Camp zusammen mit anderen Kindern teilzunehmen.

 

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DEZA und ZISP beauftragen Green Cross mit der Weiterführung des Abrüstungsprogramms in Russland

09.07.2004

 

Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit und der "Vereinbarung zwischen dem schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Russischen Föderation betreffend der schweizerischen Unterstützung der Chemiewaffenabrüstung in der Russischen Föderation" vom 28.01.04 beauftragt das dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheit (EDA) unterstellte Zentrum für Internationale Sicherheitspolitik (ZISP) und die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) Green Cross Schweiz mit der Weiterführung des Programms Abrüstung zugunsten der Russischen Föderation. Die Vertragserneuerung verlängert ein seit zehn Jahren von der Schweiz unterstütztes Engagement von Green Cross zur Förderung und Umsetzung von Abrüstungsprojekten in Russland.

 

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Green Cross Schweiz verzeichnet Spendeneinnahmen von CHF 4,7 Mio.

24.05.2004

 

Im Geschäftsjahr 2003 verzeichnete Green Cross Schweiz ein Spendenvolumen von CHF 4.7 Millionen und erwirtschaftete einen Einnahmenüberschuss von CHF 280'000.-. Der Einnahmenüberschuss konnte dank der markanten Erhöhung der Mitgliederzahl von im Jahr 2002 13 000 auf 23 000 Mitglieder im 2003 erreicht werden. Die leichte Verringerung des Spendenvolumens um 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (CHF 5 Mio.) ist auf den Wegfall eines Donoren in den USA zurückzuführen.

 

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Markante Senkung der radioaktiven Belastung bei Mensch und Natur in Koiniki

24.03.2004

 

Seit drei Jahren wird im weissrussischen Mutter- und Kinderprojekt von Green Cross Schweiz unter der Leitung von Prof. Ludmilla Bortkewitsch eine speziell entwickelte Anbau- und Ernährungsmethode zur Senkung der radioaktiven Belastung von Nahrungsmitteln vermittelt und angewendet. Wichtige Standbeine der Mutter- und Kindprojekte sind die Mütterclubs in den Dörfern und die ökologischen Weiterbildungskurse in Sanatorien zur Verbesserung der Lebenssituation. Dort werden Mütter aus den durch die Tschernobyl-Katastrophe kontaminierten Gebieten geschult, wie radioaktiv belastete Lebensmittel entgiftet werden können.

 

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Grafiken:

Diagramm 01_D.EPS (illustrator 9) Diagramm 01_D.JPG

Diagramm 02_D.EPS (illustrator 9) Diagramm 02_D.JPG

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Umweltreporte

 

Seit 2007 haben die jährlichen Umweltgiftreporte von Green Cross Schweiz und dem Blacksmith Institute, USA, wesentlich zum Verständnis der gesundheitlichen Auswirkungen von toxischen Schadstoffen und ihren Umweltgiftquellen in der breiten Öffentlichkeit beigetragen.

 

Der Umweltgiftreport 2012 beschreibt bekannte Umweltgifte und weist auf deren industrielle Anwendungen und häufigsten gesundheitlichen Auswirkungen hin. Des Weiteren identifiziert der Bericht die wichtigsten zehn Umweltgiftquellen und quantifiziert erstmals das weltweite Ausmass der Gesundheitsschäden durch toxische Substanzen und belegt, dass die gesundheitlichen Auswirkungen von industriellen Schadstoffen in etwa gleich hoch sind wie die der drei globalen Infektionskrankheiten Aids, Tuberkulose und Malaria.

 

Der Umweltgiftreport 2011 basiert auf der geschätzten Zahl der Menschen, die durch die Schadstoffquellen betroffen sind, und der Anzahl weltweit identifizierter Orte, wo Umweltgifte in gesundheitsschädlichen Konzentrationen vorkommen. Über die zehn gefährlichsten Umweltgiftquellen und die schlimmsten Verschmutzungsprobleme wurde in den Jahren 2008 und 2010 berichtet. Der im Jahr 2009 veröffentlichte Umweltbericht enthielt Fallstudien zu erfolgreichen Sanierungsprojekten.

Spendenkonto Green Cross Schweiz: PC 80-576-7 IBAN CH02 0900 0000 8000 0576 7