Mit Kaninchenzucht, Imkerei, Bio-Humus-Produktion und Nähateliers in die Selbstständigkeit
27.03.2012
Mit der Gründung von Frauenkooperativen in den radioaktiv kontaminierten Gebieten kombiniert Green Cross Schweiz im Programm Sozialmedizin die Bereiche Gesundheit und Bildung mit sozioökonomischen Komponenten, um die Bevölkerung vor weiterem gesundheitlichem und gesellschaftlichem Zerfall zu schützen. Die Frauenkooperativen und die Vergabe von Mikrokrediten ermöglichen den Frauen den Ausstieg aus der Spirale von Armut, Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit, indem mit einer zusätzlichen Einkommensquelle die Lebensbedingungen der ganzen Familie beträchtlich und nachhaltig verbessert werden. Alle Mitglieder der Frauenkooperative haben Kurse zur Reduktion der radioaktiven Belastung beim Anbau und bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln besucht. Denn gerade die dauernde niedrige Strahlenbelastung, die über die tägliche Nahrung wegen dem verseuchten Boden in die Körper der dort lebenden Menschen gelangt, ist schädigend und würde den Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten beeinträchtigen.
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