Die zehn gefährlichsten Umweltgiftquellen weltweit des Jahres 2016

Der Umweltgiftreport 2016 der Umweltorganisationen Green Cross Schweiz und Pure Earth, New York, informiert über die zehn weltweit gefährlichsten Umweltgiftquellen und quantifiziert das weltweite Ausmass der Gesundheitsschäden durch toxische Substanzen in DALYs. Rund 200 Millionen Menschen erleiden oftmals irreparable Defekte des Körpers und des Gehirns durch Exposition gegenüber Blei, Quecksilber, Chrom, obsoleten Pestiziden und Radionukliden an Tausenden mit Gift belasteten Orten. Zur Eindämmung der Emissionen des Schwermetalls Quecksilber unterzeichneten 140 Staaten im Oktober 2013 das Minamata-Übereinkommen (Quecksilber-Konvention). Die Schweiz zählt zu den Erstunterzeichnenden und sagte insgesamt 7,5 Millionen Franken zur Umsetzung der Konvention zu. Die Konferenz der Vereinten Nationen zu nachhaltiger Entwicklung hat auf ihrem Gipfeltreffen in New York vom 25. September 2015 die «Agenda 2030» mit ihren 17 neuen Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) beschlossen.

 

Zur Reduzierung von Chemikalien und toxischen Substanzen bieten Green Cross Schweiz und Pure Earth den UNO-Mitgliedstaaten kosteneffiziente und innovative Lösungen, damit die Entwicklungsagenda bis 2030 umgesetzt werden kann.

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Umweltgiftreport 2016 (10.7 MB PDF)

 

Fotos der zehn gefährlichsten Umweltgiftquellen weltweit 2016 können heruntergeladen werden unter:

 

http://www.worstpolluted.org

Umweltreporte

 

Seit 2007 haben die jährlichen Umweltgiftreporte von Green Cross Schweiz und dem Blacksmith Institute, USA, wesentlich zum Verständnis der gesundheitlichen Auswirkungen von toxischen Schadstoffen und ihren Umweltgiftquellen in der breiten Öffentlichkeit beigetragen.

 

Der Umweltgiftreport 2012 beschreibt bekannte Umweltgifte und weist auf deren industrielle Anwendungen und häufigsten gesundheitlichen Auswirkungen hin. Des Weiteren identifiziert der Bericht die wichtigsten zehn Umweltgiftquellen und quantifiziert erstmals das weltweite Ausmass der Gesundheitsschäden durch toxische Substanzen und belegt, dass die gesundheitlichen Auswirkungen von industriellen Schadstoffen in etwa gleich hoch sind wie die der drei globalen Infektionskrankheiten Aids, Tuberkulose und Malaria.

 

Der Umweltgiftreport 2011 basiert auf der geschätzten Zahl der Menschen, die durch die Schadstoffquellen betroffen sind, und der Anzahl weltweit identifizierter Orte, wo Umweltgifte in gesundheitsschädlichen Konzentrationen vorkommen. Über die zehn gefährlichsten Umweltgiftquellen und die schlimmsten Verschmutzungsprobleme wurde in den Jahren 2008 und 2010 berichtet. Der im Jahr 2009 veröffentlichte Umweltbericht enthielt Fallstudien zu erfolgreichen Sanierungsprojekten.

Spendenkonto Green Cross Schweiz: PC 80-576-7 IBAN CH02 0900 0000 8000 0576 7