Green Cross Schweiz präsentiert in Zusammenarbeit mit Prof. Jonathan M. Samet, Direktor des Instituts für Globale Gesundheit an der University of Southern California (USC), den ersten umfassenden Report über die Kosten der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.

Der Tschernobyl-Kostenreport zeigt Erkenntnisse aus einer umfassenden Untersuchung bestehender Literatur, um genauer abschätzen zu können, was für Kosten die gesamten negativen Folgen einer Reaktorkatastrophe nach sich ziehen. Der Report fördert das Verständnis zur gesellschaftlichen Wahrnehmung der effektiven Kosten von Atomenergie, die nicht nur die Kosten des Baus, des Betreibens und der Stilllegung des Werks, sondern auch die Kosten von Reaktorunfällen beinhalten. Der vorliegende Bericht gibt eine Übersicht der finanziellen Kosten der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in den letzten 30 Jahren.

 

Chernobyl Costs Report 2016 (PDF 744 KB)

 

Studie über die Langzeitfolgen der Tschernobyl-Katastrophe zeigt das ganze Spektrum der hervorgerufenen Krankheiten auf: Reaktorunfall löste nicht nur Krebs, sondern auch nichtonkologische Erkrankungen aus und er hat neuropsychologische Folgen (Tschernobyl-Studie 2014) (PDF 1.0 MB)

 

Chronik 1986 (PDF 64 KB)

 

Tschernobyl und die Folgen (PDF 2.8 MB)

 

Ernährung in kontaminierten Gebieten (PDF 588 KB)

 

Radiation Hotspots (JPG)

Umweltreporte

 

Seit 2007 haben die jährlichen Umweltgiftreporte von Green Cross Schweiz und dem Blacksmith Institute, USA, wesentlich zum Verständnis der gesundheitlichen Auswirkungen von toxischen Schadstoffen und ihren Umweltgiftquellen in der breiten Öffentlichkeit beigetragen.

 

Der Umweltgiftreport 2012 beschreibt bekannte Umweltgifte und weist auf deren industrielle Anwendungen und häufigsten gesundheitlichen Auswirkungen hin. Des Weiteren identifiziert der Bericht die wichtigsten zehn Umweltgiftquellen und quantifiziert erstmals das weltweite Ausmass der Gesundheitsschäden durch toxische Substanzen und belegt, dass die gesundheitlichen Auswirkungen von industriellen Schadstoffen in etwa gleich hoch sind wie die der drei globalen Infektionskrankheiten Aids, Tuberkulose und Malaria.

 

Der Umweltgiftreport 2011 basiert auf der geschätzten Zahl der Menschen, die durch die Schadstoffquellen betroffen sind, und der Anzahl weltweit identifizierter Orte, wo Umweltgifte in gesundheitsschädlichen Konzentrationen vorkommen. Über die zehn gefährlichsten Umweltgiftquellen und die schlimmsten Verschmutzungsprobleme wurde in den Jahren 2008 und 2010 berichtet. Der im Jahr 2009 veröffentlichte Umweltbericht enthielt Fallstudien zu erfolgreichen Sanierungsprojekten.

Spendenkonto Green Cross Schweiz: PC 80-576-7 IBAN CH02 0900 0000 8000 0576 7