Hilfe für die Kinder von Mayak
Können Sie sich vorstellen, an einem Fluss zu wohnen, dessen anderes Ufer wegen radioaktiver Verseuchung schon seit Jahren gesperrt ist – und auf unabsehbare Zeit gesperrt bleibt? Wir würden wohl einpacken und wegziehen. Menschen, die in Russkaja Tetscha (Tscheljabinsk, Ural) leben, haben diese Freiheit nicht.
Das Dorf flussabwärts der russischen Atomanlage Majak scheint tatsächlich gottverlassen. Seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts verfrachtet die Tetscha radioaktive Strahlung hierher; oft mit Absicht, manchmal durch Unfälle und häufig ohne Wissen der Bevölkerung.
Die Angst vor genetischen Schäden, vor Krebs und Missgeburten treibt die Menschen in die Resignation. Krankheiten, Arbeitslosigkeit und Alkoholismus grassieren, die medizinische Versorgung ist marginal und die Kindersterblichkeit nimmt zu. Klar, dass in dieser tristen Region niemand leben möchte und kein Wirtschaftsunternehmen mehr Investitionen plant.
Deshalb braucht es ein Unternehmen der Menschlichkeit – so wie Green Cross!
Wir haben in den letzten sieben Jahren die medizinische Versorgung wieder aufgebaut – die Kinder der Siedlung werden periodisch untersucht und behandelt. Wir unterstützen die Schule und den Kindergarten, damit alle Kinder eine ordentliche Bildung erhalten. Wir investieren damit nicht nur in schulisches Wissen, sondern auch in Wissen um Hygiene und gesunde Ernährung. So fördern wir den selbstbewussten, selbstverantwortlichen Lebenswillen der nächsten Generation.
Regelmässig können wir auch einzelnen Familien helfen: manchmal durch Beratung, aber oft mit so grundlegenden Dingen wie Kleidern und kleinen Geldbeträgen. Wir «investieren» sogar in Farbstifte, damit die Kinder von Majak sich eine bessere Zukunft ausmalen können.
Bitte investieren Sie mit Green Cross – Ihre Spende ist eine grossartige Anlage in die Zukunft der Menschen von Russkaja Tetscha. Herzlichen Dank!




